37. Tir commémoratif de l’Escalade

Nun war es soweit, mit dem Gewehr und allen dazugehörigen Schiessutensilien im Gepäck, fuhren wir am 26. Oktober Richtung Genf zum traditionellen 37ème tir commémoratif de l`Escalade. Nach einer kurzen Stärkung an der Autobahnraststätte an welchem sich die komplette Gruppe, bestehend aus: Toni Gross, Thomas Länzlinger, Fritz Rohrbach, Max Guggisberg, Ruedi Böhlen, Marco Nauer und unseren treuen Betreuern traf, fuhren wir anschliessend gemeinsam zum Schiesstand St-Georges in Genf.

Leider war die Aussicht schlecht, der Nebel hing ganz tief. Beim Eintreffen im Schiesstand konnte man schnell feststellen, dass es so unmöglich ist, den Wettkampf zu starten. Die Sicht auf die Scheiben war verdeckt. Nun hiess es warten und sich an einem Vin Chaud aufwärmen. Langsam hob sich der Nebel und die Scheiben kamen zum Vorschein, sofort machte sich die erste Ablösung bereit, der Kniend-Wettkampf startete doch noch.

Mit rund 45 Minuten Verspätung waren wir an der Reihe. Die Einrichtzeit war relativ knapp, reichte jedoch aus um ein paar Zielübungen zu machen und die Stellung zu korrigieren. Glücklicherweise waren die Kommandos der Feuerleitung in unserer Ablösung auf Deutsch, was mir persönlich sehr entgegen kam. Nach dem Schiessen analysierten wir untereinander sofort die geschossenen Resultate und stellten fest, dass wir ein gutes Gruppenresultat erzielt haben.

Anschliessend fuhren wir mit dem Auto ins Restaurant de l`Arquebuse. Der Salle de Rois war sehr eindrücklich und Kunstvoll. Dort angekommen bot sich die Gelegenheit das Schützenmuseum zu besichtigen. Ich stellte fest, dass es bereits im mittleren 20. Jahrhundert Waffen mit Zielvorrichtungen gab, fast so wie wir sie heute kennen.

Mit musikalischer Begleitung von der Brass Band ARQUEBUSE und einem wunderbaren Menü, genossen wir den Nachmittag in vollen Zügen. Die Rangverkündigung folgte im Anschluss ans Dessert. Wie schon vermutet, konnten wir uns am sehr guten 2. Rang erfreuen, die Marmite aus Zink durfte ich freudig entgegen nehmen. Zu guter Letzt wurde die grosse Schokoladen-Marmite in mundgerechte Stücke zerschlagen, die dann an jedem Tisch gleichmässig verteilt wurden. So konnten wir alle „ein Stück Geschichte“ in vollen Zügen geniessen.

Marco Nauer - 8. 12. 2019 

 

Schütze Waffe Punkte Rang
Nauer Marco ST 73 3
Rohrbach Fritz ST 71 4
Länzlinger Thomas ST 66 12
Gross Toni MQ 65 4
Böhlen Ruedi 90 63 9
Guggisberg Max ST 63 21
Total   401 2

 

 

17.01.2020 / Victor Maeder